Ich hasse diese Tage an denen ich aufstehe, mich anziehe, mich fertig mache und dann sitze ich zu Hause und nichts passiert und ich frage mich, wozu das ganze überhaupt.
Ich meine, ich hatte die Chance etwas zu machen, aber durch irgendwelche Umstände sage ich dann doch ab. Weil ich zu viel Angst hab. Sachen nicht zu schaffen, Leuten zu begegnen, was weiß ich. Ich versteh nicht, wieso ich mich so selbst manipuliere.
Ich verstehe nicht, wieso ich lieber allein und weinend hier zu Hause sitzen will.
Und ich würde den Leuten so gerne erzählen, wie schlecht es mir geht und wieso ich nicht komme, am liebsten würde ich gerettet werden aus diesem Loch, aus dem ich selber nicht komme. Aber ich wehre mich so effektiv dagegen, dass es gar nicht möglich ist.
Und ich kann es nun auch niemandem sagen, denn das würde den Leuten nur alles verderben.
Ich will nicht die sein, um die man sich immer kümmern muss.

Was ich schreibe ist so erbärmlich und vermutlich werde ich den Kopf schütteln, wenn ich das jemals wieder lesen sollte, aber ich muss schreiben. Ich muss schreiben, weil ich nicht reden kann.
Ich muss schreiben, bis die Musik mich stumpf macht und alles egal wird und es nicht mehr so weh tut.

Ich muss nicht immer stark sein. Ich muss nichtmal leben, wenn ich nicht mehr will. Ich MUSS nicht leben. Ich habe die Wahl. Ich kann jederzeit gehen, wenn ich nicht mehr will. Das ist mein Trost. Das ist mein Mantra. Das ist mein Leben. Tag für Tag, jedes mal ein kleiner Schritt, so weit, wie ich komme.




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9.5.13 19:27
 


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